Zweite Saison 2015

Unsere zweite Saison: 2015

Wir sind aufgestiegen!  Und nehmen auch nachträglich noch Gratulationen entgegen.

Es blieb spannend bis zur letzten Begegnung. Denn am 2. Spieltag in Kaltehofe hatten wir nach dem klaren 5:0 Sieg über  Hamboule 2   eine 2:3 Niederlage gegen die Bouleros Bad Schwartau 1 einstecken müssen. Eine unnötige, wie die meisten meinen, denn wir hätten sicher gewonnen,  wenn unsere Ein- und Auswechselpraxis besser funktioniert hätte.

Deshalb haben wir eine Woche vor dem letzten Spieltag  beschlossen, dass ein Team bei einem Rückstand von 5 Punkten automatisch eine Kurzbesprechung einlegt: Wollen wir die Positionen tauschen? Will sich einer von uns auswechseln lassen? Sollen wir einen der Mannschaftsführer zu Rate ziehen? Oder glauben wir an das Rezept von Wilfried? „Von jetzt an legt der Leger wieder richtig gut und der Schießer trifft wieder“.

So vorbereitet fuhren wir nach Lemsahl. Und erfuhren um 9:30, dass Hot Club 2 nicht antreten würde. Was den ganzen Tabellenstand veränderte, weil alle bisherigen Begegnungen mit Hot Club annuliert werden mussten.  Nun hatten vier Mannschaften wieder die Chance, den einzigen Aufstiegsplatz zu erklimmen; allerdings konnten nur wir es aus eigener Kraft schaffen.

In der ersten Begegnung gegen die Scharlatane gewannen wir alle fünf Spiele und gaben nur 24 Punkte ab.  Danach ging es gegen die Gastgeber Lemsahl, die  auf eigenem Platz  spielen konnten und bei einem Sieg über uns noch Aufstiegschancen hatten, falls…
(Details sind durch ein Studium der Tabelle zu erfahren).

Und diese Begegnung hatte es wirklich in sich. Denn nach den Tripletten stand es 1:1 und die Doublette-mixte strauchelte  – zum ersten Mal! – und zwar ziemlich schnell,  so dass für die anderen Doubletten früh klar war, dass sie  gewonnen werden mussten.  Die Lemsahler   Spieler, die in ihrer gewonnenen  Triplette noch brillant gespielt hatten, ließen  in den Doubletten nach und konnten trotz mehrfachen Auswechselns die Niederlage nicht verhindern. Uns machte der Platz weniger Schwierigkeiten als befürchtet, zumal wir den ganzen Spieltag über auf den gleichen Bahnen 4,5 und 6 des  Hauptplatzes  spielen konnten.  Außerdem war wieder eine unsere ungewöhnliche Nervenstärke zu beobachten, alle vier Spieler zogen ihr Ding ruhig durch,  unsere Einwechselregelung musste nicht in Kraft treten.

Nun werden wir bis zur nächsten Saison entspannt spielen, neue Kräfte integrieren, Gäste herzlich begrüßen und die Schlossparkbesucher  mit unserem Freizeitsport  – meist – gut unterhalten.